ein Fleischnachschub der natürlich noch etwas Zeit braucht. Nachdem unser Schnitzel schon seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt wurde und Kotett im Winter für unser leibliches Wohl sorgen darf wurde es Zeit dass wir uns um den Fortbestand der Fleischreserven kümmern. Vorgestern sprach Dieter mit einem paraguayischen Nachbarn, ob er nicht wisse wer Ferkel verkauft, er meinte, ja er würde da jemanden kennen, dass er dann natürlich gestern morgen schon mit zwei Ferkel im Sack vor der Gartentür stand, damit haben wir wieder einmal nicht gerechnet. Unter viel Gezeter, Geschrei und Gegrunze zogen die beiden Kleinen dann in ihr neues Revier.
Ein kleiner schwarzer Ferkelmann
und eine kleine weiße Ferkelfrau,
gerade 4 Wochen alt, wie man uns sagte. Sie wuselten durch den Stall und grunzten die ganze Welt zusammen,
unser Kotlett musste am Anfang natürlich auch mit grunzen, aber er hat sich wieder schnell beruhigt, er zog es dann lieber vor, sich wieder in sein Futter zu legen und den Tag zu genießen
und die beiden Wilden weiter grunzen zu lassen. Maria jedoch, konnte ihre Augen und Ohren nicht von den beiden lassen, unsere Hunde waren ebenfalls begeistert von dem neuen Fernsehprogramm,
wobei wir uns nicht sicher sind, ob sie da nicht ihr abendliches Häppchen darin sahen. Heute hat sich die ganze Aufregung schon wieder etwas gelegt, die kleinen Grunzer haben sich schon etwas eingewöhnt und widmen sich ausgiebig dem Wuhlen
und auch unsere Hunde werden sich wieder entspannen,
in 2 Wochen ungefähr wird es dann wieder etwas Aufregung geben wenn der kleine Ferkelmann seine Eierchen verliert, aber da müssen wir alles durch, wir werden auch das wieder überstehen.